California Roadtrip San Francisco Tag 1 -3

Ich war noch niemals in New York. Ja, das stimmt. Allerdings war ich auch noch niemals in Kalifornien oder sonst wo in den Vereinigten Staaten von Amerika. Patrick dagegen schon. Der wurde ja auch in Chicago geboren und hat auch schon des öfteren in den USA seinen Urlaub verbracht. Für mich dagegen war bereits der Reiseantritt äußerst aufregend. Schließlich ist Amerika etwas komplett anderes: das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, eine andere Kultur,…

Vor unsrer großen Reise an die Westküste haben wir uns intensiv mit Kalifornien beschäftigt. Esta-Antrag, Flug und Mietwagen, Navi, Städtetrips, Sehenswürdigkeiten, Schlafplatz etc.

Unser Routenplan:

San Francisco – Monterey – Pismo Beach – Santa Barbara – Los Angeles – Las Vegas – Death Valley – Fresno – Yosemite Nationalpark – San Francisco

Als wir alles gecheckt hatten ging´s los.

Flug von Vienna nach San Francisco

Mit Zwischenstopp in Amsterdam dauerte der Flug insgesamt ca. 11 Stunden. Ja, das ist normal, wenn man nach Amerika reist, werdet ihr jetzt sagen. Aber ich werde euch sagen, dass meine längste Flugreise bisher von Wien nach Tunesien war. Und deshalb fiel es mir etwas schwer umzugehen mit dem Jetlag. Dieser Jetlag, ein wahrer Hund! Man muss einfach durchbeißen und seinen Schweinehund überwinden. Man kommt ja schließlich nicht zum Schlafen nach Cali!

San Francisco, die Perle am Pazifik und Stadt der Sehnsucht

Mit dem Mietwagen (ein Mazda 3- ziemlich unspektakulär für amerikanische Verhältnisse) und einem Navi (welches wir uns über Navimieten24.de ausgeborgt hatten) fuhren wir zu unsrem allerersten Motel. Es lag ziemlich zentral und im hippen Viertel Marina District in der Steiner Street.

Sehenswertes

Zum Shoppen und Flanieren gingen wir immer zur Fuß vom Motel auf die Chestnut Street. Dort waren nur gechillte Einheimische, die sich ihren Kaffee von Starbucks holten und mit ihren Hunden spazieren gingen.

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Am Union Square kriegt man so ziemlich alles, was man sich nur vorstellen kann. Als wir dort waren, standen mitten am Square eine Eislaufbahn und ein großer Christbaum. Und das alles umzingelt von Palmen bei 23 Grad. That´s advent season in California!

Am Fishermans Wharf kann man den Seelöwen beim Faulenzen zusehen und am Meer entlangspazieren. Dort zu essen zahlt sich nicht aus, da alles nur überteuert ist.

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Die Lombard Street sollte man definitiv mal abgegangen sein. Und wer mit dem Auto die kurvige Straße fahren will, sollte das Fahren definitiv beherrschen.

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Golden Gate Bridge: wer kennt sie nicht? Das Bild der bekannten Brücke hat sich bei mir bereits in meiner Kindheit Dank Full House eingebrannt. Mit dem Auto ist eine Fahrt auf die andere Seite der Stadt empfehlenswert.

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Painted Ladies: eine einzige Enttäuschung für uns! In jedem Reiseführer werden sie total gehiped. Steht man einmal selbst davor (auf einem abgewetzten Hügel, der nur mehr kleinste Teile einer grünen Wiese aufweist), denkt man sich so, ok, das ist es also. Hmpf. In Full House haben die mehrfarbig viktorianischen Holzhäuser viel eindrucksvoller ausgesehen.

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Im Bezirk Marina District schlendern: keine andere Stadt hat so viel Charme wie San Francisco! Diese Metropole vereint Betriebsamkeit, aber keine Hektik und Kultiviertheit.

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Gastro-Tipps

Richtig amerikanisch wird es im Mel´s Drive In. Ein American Diner der Sonderklasse. Während man hier Scrambled Eggs, Toast, Sausages und Pancakes frühstückt, kommt einem der Videoclip von Kelis „My Milkshake brings all the Boys to the Yard“ in den Kopf.

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Sead and Salted: ein netter kleiner Laden in der Chestnut Street, der für alle mit Allergien und Unverträglichkeiten was hat. Alles wird dort selbst gemacht und frisch zubereitet. Wir haben uns für zwei Breakfast Sandwiches (ohne Gluten) mit Avocado, Cashew Mouse, Hummus und Ei entschieden.

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Weil ein täglicher Restaurant-Besuch im Budget einfach nicht drinnen ist, haben wir uns auch vieles beim Supermarkt besorgt. Whole Food Market hat so ziemlich alles, was das Herz begehrt. Hier hat man die Qual der Wahl und kann sich sogar sein Frühstück oder eine herzhafte warme Mahlzeit einfach mitnehmen. Für Allergiker wie mich sehr empfehlenswert.

Roam Artisan Burger in der Union Street bereitet super lecker Burger zu, der Bun kann sogar glutenfrei (mit Aufpreis von 1$) bestellt werden. Ich empfehle dazu Sweet Potatoe Fries 🙂

Mr. Holmes Bakehouse in der Larkin Street: hier gibt´s den absoluten Foodporn-Instagram-Hipe, nämlich Cronuts. Eine Mischung aus Donut und Croissant, mit einer Creme-Fülle und viiiieeel Zucker noch außen drauf. Ein bisschen perverses Essen darf es doch geben in Amerika ;). #igotbakedinsanfrancisco

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Allgemeine Tipps für San Francisco:

  • quartiert euch in einem Motel oder billigen Hotel ein, ihr werdet vermutlich nicht viel im Zimmer sein, also reicht eine Standardausrüstung durchaus.
  • Wenn ihr mit dem Auto unterwegs seit: unbedingt vorab klären, ob eure Bleibe auch einen kostenfreien Parkplatz dabei hat.
  • Falls ein Auto vorhanden, ist eine Fahrt mit einem überteuerten Cable Car nicht unbedingt notwendig.
  • Richtige Touristen-Attraktionen (wie Painted Ladies, Lombard Street,..) solltet ihr bereits früh morgens (so gegen 8 Uhr) besuchen.
  • Meidet Essen am Fishermans Wharf- das ist nur überteuert.
  • Meidet dubiose Viertel wie The Tenderloin. Vor allem nachts ist dort angeblich nicht gut Kuchenessen.

 

Alles Liebe,

Eure Raphaela

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4 Kommentare zu „California Roadtrip San Francisco Tag 1 -3

  1. Toller Bericht 🙂 unsere Route war genau andersrum. Echt interessant andere Beiträge zu lesen 🙂 ich hingegen würde eine cable car Fahrt empfehlen 😋 jedoch von der big Bus tour abraten wenn man ein Auto hat .

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