Las Vegas – Tag 8-10

Unsere Route

Los Angeles – Calico Ghost Town – Las Vegas

Welch eine Tortur! Um aus LA rauszukommen braucht es wieder mal eine gefühlte Ewigkeit. Die Straßen sind voll von Autos. Immer. Zu jeder Zeit. Zehnspurig (!) geht es Richtung Las Vegas auf der I-10 und I-15 ostwärts in die Wüste. Hier beginnen die, wie ich sie nenne, Weiten der Landschaft.

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Außer Land und der Straße, auf der man fährt, ist hier nichts. Ab und zu fegt ein Strohballen, wie im Film, über die Straße. Etwas gruselig. Wahrscheinlich wurde die Stadt Calico auch deshalb Calico Ghosttown benannt. Aus dem Auto ausgestiegen erinnert hier alles an den Wilden Westen.

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Weit und breit keine Menschenseele. Da kann man sich schon mal auf die Straße setzen und ein Bild machen :-). #lonelyroads

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Hier merkt man wirklich wie die Temperaturen steigen und die Felder immer trockener werden. Auf dem Weg Richtung Vegas betritt man den angrenzenden Staat Nevada. Und auch hier gibt es wieder nun endlose Weiten, die man stundenlang am Highway fährt.

 

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Irgendwo im Nirgendwo taucht dann eine Stadt auf. Anfangs noch recht unspektakulär. Doch einmal in den Kern, auf den „Strip“ gefahren, bekommt man gleich das Gegenteil zu sehen.

Vegas, Baby!!!

Drei Tage und zwei Nächte verdient die Spielerstadt allemal- für atemberaubende Shows, Spielen im Casino und dekadente Restaurants. Unsere erste Nacht verbrachten wir im Hotel „Linq“, einem (verblüffend preiswertem) Hotel direkt am Las Vegas Boulevard, dem berühmten „Strip“. Nach vielen Nächten in Motels fühlten wir uns hier wie die Könige! Ein wunderschönes großes Zimmer mit Kingsize Bed, großem hellen Bad mit großer sauberer Dusche und mit Blick auf den Strip. Hier ist nichts dem Zufall überlassen. Wer glaubt den amerikanischen Kitsch bereits in anderen Städten gesehen zu haben, wird hier schnell eines Besseren belehrt. Big, bigger, Las Vegas! Die Amerikaner lieben Kitsch, viel Wirbel (um meist Nichts) und genau das bekommen sie hier. Und zwar auf jedem noch so kleinsten Fleckchen in der lichtdurchflutenden Stadt mitten in der Wüste Nevadas. Dort, wo die Gegend so trocken ist sprießt förmlich eine schillernde Stadt aus dem Nichts, die ihre künstlich angelegten Gärten permanent bewässert. Dort, wo (so möchte man annehmen) Skorpione und Schlangen auf der von der Sonne ausgetrockneten Böden hausen, stehen vor dem Casinohotel „Flamingo“ echte Flamingos auf einem künstlich angelegten Areal mit Wasserfall. Absurd.

But that´s Vegas, Baby! Jedes Hotel ist einer Stadt oder einem Motto zugeordnet. Das „Paris“ lädt zu einer Fahrt auf den nachgebauten Eiffelturm ein, das „Bellagio“ fasziniert mit seinen tanzenden Wasserfontänen zur Musik (hallo „Ocean´s Eleven“), Ägypten bekommt man hier beim „Luxor“ inklusive riesigen Pyramide und nicht zu vergessen das nobel-römische „Caesars Palace“, wo einst die Typen aus „Hangover“ ihre Nacht verbrachten. Und das sind nur einige von unendlich vielen Hotels in Las Vegas. Wer glaubt nach alldem schon genug Verrücktes gesehen zu haben, der wird spätestens im „Venetian“ vom Gegenteil überzeugt. Draußen, so könnte man meinen, steht man mitten am Markusplatz, wo die Markuskirche in die Höhe ragt. Daneben steht die Seufzerbrücke umringt von Wasser. Wir standen dort Abends und als wir rein gingen gab es plötzlich strahlend blauen Himmel. Alles hier ist so perfekt nachgebaut, dass sogar der künstliche Himmel dem Echten gleicht.  Hier fahren Gongeln wirklich wie in Venedig mit einem Gondoliere, der ein Ständchen für seine mitfahrenden Gäste singt.

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Auch „New York“ ist in Las Vegas vertreten. Hier kann man rund um die Wolkenkratzer und um die Freiheitsstatue mit einer Achterbahn fahren. Das haben wir dann doch ausgelassen und sind wieder zurück in unser Hotel Linq“. Bevor wir zu Bett gingen durfte natürlich eines nicht fehlen: ZOCKEN! 😉

An unsrem zweiten Tag machten wir uns auf die Suche nach Frühstück. In Vegas bekommt man natürlich zu jeder Tages- und Nachtzeit an jeder Ecke was zu Beißen. Wer dennoch, so wie ich, auf Inhaltsstoffe aufgrund Allergien achten muss, der muss schon etwas besser im Vornherein recherchieren oder sich geduldig im Suchen zeigen. Wir haben uns dann für eine Frühstückskette in unsrem Hotel entschieden, das super Rührei mit Speck zubereitete. Anschließend packten wir unsre Koffer und betraten das Caesars Palace“.

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Das mit Abstand wunderschönste Hotel auf unsrer ganzen Reise! Für ca. 60$ die Nacht der pure Luxus! Alleine das Hotel lässt von außen erahnen, dass das Prädikat nobel hier groß geschrieben wird. Innen ist alles gold, an jeder Ecke glitzert es und die Einrichtung ist prunkvoll glamourös. Unser Zimmer war beinahe so groß wie unsre ganze Wohnung, mit langem Flur, begehbarem Kleiderschrank (kreisch!), Schminktisch (I´m in heaven!), Kingsize Bed, Badezimmer mit zwei Waschbecken, großer Dusche und Whirlpool! Wir trauten unsren Augen nicht, als wir das Zimmer betraten und vom Fenster aus direkt auf den Strip sehen konnten.

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Riesiger Aufzug zum Zimmer im 27. Stock

Ab dem Zeitpunkt, als ich in diesem wunderschönen Sessel saß und mich wie Gott in Frankreich fühlte, wollte ich das Zimmer gar nicht mehr verlassen. Aber man ist ja schließlich nicht zum Chillen in Vegas!

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Das Wetter war angenehm warm und sonnig. Wir fuhren mit dem Auto den Strip an sämtlichen Hotels entlang, wollten uns ein wenig umsehen und neue Dinge ausprobieren. Natürlich kamen wir auch an DEM Vegas Zeichen vorbei ❤

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Und was kommt euch sofort in den Kopf, wenn ihr an Vegas denkt? Richtig. Elvis und eine typische Kapelle. Here it is. #wirhabenunsnichtgetraut 😉

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Unser Highlight in Vegas war allerdings das Stratosphere Tower Casino“. Für 25$ kann man  mit einem Aufzug auf das Deck des Hotels, das übrigens 350 m (!) hoch ist, fahren und dazu noch eines von drei Attraktionen auf dem Turm wählen. Wir haben uns dann für Insanity entschieden. Eine Art Kettenkarussel, dass auf der Spitze des Aussichtsturm steht und einem einen freien Blick ohne Boden in die Tiefe und auch in die Ferne der Wüste bietet. Das krasseste, was wir je erlebt haben!!! Definitv nichts für schwache Nerven! #hierhabenwirunsgetraut 😉

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Abends haben wir´s uns richtig gut gehen lassen im eigenen Whirlpool und anschließend bei mega feinem Essen im japanischen Restaurant „Nobu“. Das weltberühmte Spitzenlokal serviert feinstes Sushi bei offener Küche, das direkt vor den Gästen zubereitet wird. Das Ambiente ist klassisch japanisch mit modernem Touch. Die frischen Meeresfrüchte genießt man zu hochklassigen Wein und Fiji Wasser (what else?). Fotografiert haben wir nicht, da es uns als unpassend und störend erschien. Dennoch sehr empfehlenswert.  Nobu Restaurant

Drei Tage Vegas gingen vorbei wie im Flug. Danach mussten wir uns auch schon wieder auf den Weg Richtung Death Valley machen. Was wir am heißesten Ort der Erde alles erlebt haben und wie es sich anfühlt, wenn plötzlich ein Coyote am Straßenrand steht, das lest ihr bald in unsrem nächsten Blogbeitrag.

xx

eure Raphaela

 

 

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